Schulprofil

Gemäß dem Motto:
„Wir sind eine wertvolle Gemeinschaft. Wir achten und unterstützen uns.“
wollen wir unseren Schulalltag gestalten.

Die Windmühlenschule ist eine Schule mit dem Förderschwerpunkt Lernen. Hier werden zur Zeit 208 Schülerinnen und Schüler unterrichtet, vom 1. bis zum 10. Schuljahr.
Seit 2008 ist die Windmühlenschule Ganztagsschule, der Großteil der Schülerinnen und Schüler nutzt dieses Angebot.
Erziehung und Bildung sind gleichberechtigte Anliegen unserer Schule, die wir als Lern-, Spiel- und Lebensraum verstehen wollen.
In den insgesamt 17 Klassen, die maximal eine Stärke von15 Kindern bzw. Jugendlichen haben, arbeiten meist Teams aus Lehr- und – im Unterstufenbereich – pädagogischen  Fachkräften zusammen. Oberstes Ziel soll dabei sein, die Kinder und Jugendlichen individuell zu fördern und zu betreuen. Durch möglichst abwechslungsreichen und methodisch differenzierten Unterricht kann dabei auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler eingegangen werden.
Daneben geht es aber auch um eine Stärkung der Sozialkompetenz der Kinder. Durch vielfältige Übungen werden stetig  Regeln erarbeitet, sowohl in den Klassen als auch innerhalb der ganzen Schule. Es ist uns besonders wichtig, dass die Schülerinnen und Schüler lernen, Verantwortung für sich und die Gemeinschaft zu übernehmen. So wollen wir z.B. auch durch das regelmäßige Ermitteln von „Belohnungskindern“ in den Klassen und deren Bekanntgabe in den Schulversammlungen Motivation für positives Verhalten schaffen. Ein besonderes Augenmerk gilt dabei z.B. auch dem Aspekt der „Pünktlichkeit“, die wir von den Schülern – insbesondere auch im Hinblick auf das spätere Berufsleben – erwarten.

Konzeption Englischunterricht an der Windmühlenschule (SFL), Mainz

Bisher wurden die Schüler ab der 7. Klasse verpflichtend in Englisch unterrichtet. In den jüngeren Jahrgängen war der Englischunterricht noch nicht in jeder Klasse eingeführt, die meisten Kollegen unterrichteten es aber in ihrer Klasse. Durch Lieder, Spiele etc. wurden so auch die Jüngeren in Form eines handlungsorientierten Unterrichts an die englische Sprache herangeführt. Außerdem wurde an der Schule innerhalb des Angebots der Ganztagsschule auch Englisch am Nachmittag angeboten. In den vergangenen beiden Jahren waren die Schüler der 9. und 10. Klassen zur Teilnahme daran schon verpflichtet gewesen. So konnte ein besserer Lernstand in Englisch gewähr-leistet werden, wenn die Allgemeine Berufsreife bzw. ein weiterer Schulbesuch in der BF1 geplant war.

Mit einem neu ausgearbeiteten Schulkonzept Englisch wird jetzt ein durchgängiger Unterricht in Englisch angestrebt, der von der Unterstufe bis zum Schulabgang aufeinander aufbaut.
In der Unterstufe werden die Schüler zunächst langsam an die englische Sprache herangeführt. Dabei soll das interkulturelle Lernen stets im Blickpunkt sein, d.h. das Nachdenken über Verhalten und Gegebenheiten in anderen Kulturen (nicht nur englische). Bewusst werden ausgewählte Themengebiete immer wieder und routinemäßig von der Lehrperson aufgegriffen, z.B. im morgendlichen Ritual (Begrüßung, How are you?, Zählen, …) Denn von dieser integrierten Fremdsprachenarbeit mit ca. 10 Minuten pro Tag profitieren die Schülerinnen und Schüler dieser Altersstufe als von einer isolierten Schulstunde pro Woche. Als sinnvoll erachtet wird auch, manche Themengebiete im Sachunterricht nicht nur in der deutschen Sprache durchzuführen, sondern diese auch mit der englischen Sprache zu bereichern, sodass die Schüler ihren Wortschatz erweitern können. Über ein Portfolio erhalten die Schüler Rückmeldung über ihr Sprachenlernen. Im Zeugnis wird dokumentiert, dass der Leistungsstand in Englisch dem Portfolio zu entnehmen ist. Das Portfolio beschränkt sich auf die Klassen 1 bis 6. Ab der 7. Klasse erhalten die Schüler Noten in Englisch. In der Klasse 10 sollen die Schülerinnen und Schüler außerdem verpflichtend an der Englisch- AG teilnehmen. (Konzeption: Christiane Dauberschmidt,  Alexandra Dransmann, Anette Graf, Christine Rapp)